Was ist eine Vitalstoffanalyse? So findest du heraus, was dir fehlt
Kommt dir das bekannt vor? Du schläfst genug, isst halbwegs vernünftig, und trotzdem bist du ständig müde. Der Arzt macht die üblichen Tests, schaut auf die Werte und sagt: „Alles in Ordnung.“ Nur fühlt es sich eben nicht in Ordnung an. Genau an diesem Punkt lohnt sich ein zweiter Blick – und der geht auch ohne Nadel und Labor.
Meine Vitalstoffanalyse zeigt dir den IST-Zustand deines Körpers anhand eines Diagramms. Fragst du dich jetzt: „Weiß ich nicht selbst, in welchem Zustand ich bin?“ Die Antwort ist ein bisschen ja und ein bisschen nein. Du spürst, dass etwas nicht rundläuft. Aber wo genau es hakt, ist gar nicht so leicht zu greifen. Das zeige ich dir anhand der Vitalstoffanalyse.
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Was sind Vitalstoffe? Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
Vitalstoffe sind die kleinen Helfer, die dein Körper braucht, aber gar nicht oder nicht in ausreichender Menge selbst herstellen kann. Du musst sie ihm über die Nahrung geben. Gemeint sind damit vor allem drei Gruppen:
- Vitamine – zum Beispiel Vitamin C, D oder die B-Vitamine. Sie halten unzählige Abläufe in Gang, von deiner Abwehr bis zu deiner Energie.
- Mineralstoffe – etwa Magnesium, Kalzium oder Kalium. Sie stecken in Knochen, Muskeln und Nerven und sorgen dafür, dass alles rundläuft.
- Spurenelemente – Eisen, Zink, Selen und Co. Der Körper braucht sie nur in winzigen Mengen, aber ohne sie geht es nicht.
Fachleute sprechen hier von Mikronährstoffen. Das Wort „Mikro“ sagt schon alles: kleine Mengen mit großer Wirkung. Eine Ausnahme ist übrigens Vitamin D – das bildet dein Körper mithilfe von Sonnenlicht zum großen Teil selbst. Denn jede einzelne Zelle in dir ist auf diese Stoffe angewiesen, um ihre Aufgabe zu erledigen. Fehlt einer, gerät der Zellstoffwechsel ins Stocken. Die Zelle kann dann zum Beispiel ihren Abfall nicht mehr richtig abtransportieren. Und das spürst du irgendwann – nur weißt du oft nicht, woran es liegt.
Woran merkst du, dass dir Vitalstoffe fehlen?
Ein Mangel schleicht sich leise ein. Er schreit dich nicht an, er flüstert. Typische Signale, auf die dein Körper aufmerksam macht:
- anhaltende Müdigkeit und wenig Energie, obwohl du dich ausruhst
- schlechte Konzentration, das berühmte Brett vor dem Kopf
- häufige Infekte, weil deine Abwehr schwächelt
- brüchige Nägel, müde Haut, Haarausfall
- Muskelkrämpfe, zum Beispiel nachts in den Waden – die übrigens viele Ursachen haben, nicht automatisch einen Magnesiummangel
Wichtig, und das sage ich dir ganz ehrlich als jemand, der keine Ärztin ist: Solche Zeichen können viele Ursachen haben. Sie sind keine Diagnose. Aber sie sind ein guter Grund, einmal genauer hinzuschauen, wo du gerade stehst. Vertraue da ruhig auf dein Bauchgefühl – meistens ahnst du selbst, dass etwas nicht stimmt.
Wo stecken Vitalstoffe drin?
Vitalstoffe findest du in Obst, Gemüse, Fleisch, Eiern und Milchprodukten – also in deinen ganz normalen Lebensmitteln. Sie müssen dem Körper zugeführt werden, und die Qualität des Lebensmittels spielt dabei eine entscheidende Rolle. Je weniger ein Nahrungsmittel verarbeitet ist, umso gehaltvoller ist es.
Ein gutes Beispiel: Vollkornmehl im Vergleich zu Weißmehl. Probiere es einmal aus! Iss eine Scheibe Brot aus Weißmehl und beobachte, wann du wieder hungrig wirst. Am nächsten Tag wiederhole deinen Versuch mit einer Scheibe Vollkornbrot. Die Rahmenbedingungen, also was du dazu isst, sollten gleich sein. 😉 Aus meiner Sicht macht es auch einen Unterschied, ob ein Lebensmittel biologisch produziert wurde und wie lang die Transportwege waren.
Für die meisten gesunden Menschen deckt eine ausgewogene Ernährung den Bedarf gut ab, so sieht es auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Es gibt aber Lebensphasen und Situationen, in denen einzelne Nährstoffe knapp werden können: Vitamin D im Winter, Vitamin B12 bei rein pflanzlicher Ernährung, oder ein erhöhter Bedarf in der Schwangerschaft und in stressigen Zeiten. Gerade ab der Lebensmitte lohnt es sich deshalb, einmal genauer hinzuschauen.
Vitalstoffanalyse per Bluttest oder Fragebogen – was ist der Unterschied?
Wenn du „Vitalstoffanalyse“ googelst, denkst du vermutlich an einen Bluttest im Labor. Das gibt es, und es hat seine Berechtigung. So ein Test misst einzelne Werte zu einem bestimmten Zeitpunkt, kostet aber Geld und oft auch Wartezeit.
Meine Analyse geht einen anderen Weg. Sie schaut nicht auf ein einzelnes Laborergebnis, sondern auf das große Ganze: deine Beschwerden, deine Gewohnheiten, dein Befinden im Alltag. Beides schließt sich nicht aus. Ein Bluttest liefert Zahlen, mein Ansatz liefert dir ein Gesamtbild und einen konkreten nächsten Schritt. Für viele Frauen ist das ein niederschwelliger Einstieg, um überhaupt erst einmal zu verstehen, wo sie stehen.
Was passiert bei meiner Vitalstoffanalyse?
Ich stelle dir Fragen. Fragen, die du aus dem Bauch heraus beantwortest, ohne lang zu überlegen. Sie beziehen sich auf deine körperlichen Befindlichkeiten, sind einfach zu beantworten und spiegeln deine Lebensgewohnheiten wider.
Deine Antworten erlauben mir dann Rückschlüsse auf deinen körperlichen IST-Zustand. Die Auswertung erfolgt anhand eines Diagramms, das dir deine Schwachstellen aufzeigt, sofern welche da sind. Und wenn sich keine zeigen? Großartig, dann machst du schon sehr viel richtig.
Für wen ist eine Vitalstoffanalyse sinnvoll?
Eine Vitalstoffanalyse ist besonders dann sinnvoll, wenn du dich schlapp fühlst, ohne einen klaren Grund zu finden. Wenn der Arzt nichts feststellt, du dich aber trotzdem nicht fit fühlst. Oder wenn du einfach vorbeugen und wissen willst, ob du deinen Körper gut versorgst.
Sie ersetzt keine ärztliche Behandlung, das möchte ich klar sagen. Sie ist eine Standortbestimmung. Ein Ausgangspunkt, von dem aus wir gemeinsam schauen, was dir guttut. Ich verspreche dir keine Wunder – aber ich schau mit dir ehrlich hin, und das ist oft schon der halbe Weg. Wenn du danach etwas ändern möchtest, findest du in meinem Artikel „Nahrungsergänzung – ja oder nein?“ meine ehrliche Meinung dazu.
Häufige Fragen zur Vitalstoffanalyse
Ist eine Vitalstoffanalyse sinnvoll? Ja, vor allem als erste Standortbestimmung, wenn du dich müde und ausgelaugt fühlst und wissen willst, wo du ansetzen kannst. Sie ersetzt keinen Arztbesuch, gibt dir aber einen klaren nächsten Schritt.
Brauche ich dafür einen Bluttest? Nein. Meine Analyse läuft über einen Fragebogen und ein Gespräch, ganz ohne Nadel. Ein Labortest kann sie ergänzen, ist aber keine Voraussetzung.
Wie lange dauert die Vitalstoffanalyse? Du beantwortest die Fragen zügig aus dem Bauch heraus. Danach nehmen wir uns gemeinsam Zeit, das Ergebnis in Ruhe durchzugehen.
Was kostet mich das? Schreib mir einfach kurz, dann bespreche ich mit dir die Möglichkeiten. So findest du heraus, ob es das Richtige für dich ist.
Du willst wissen, wo du stehst?
Dann lass uns gemeinsam draufschauen. Melde dich bei mir, und wir machen deine Vitalstoffanalyse.

One Response
Liebe Ingrid, Danke für deinen Einblick in die Vitalstoffe. Ich liebe diese Thema! Du machst mich neugierig darauf zu erfahren, wie genau deine Vitalstoffanalyse abläuft. 🙂 Herzliche Grüße, Gudrun
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